Kunsttherapie macht Sinn

Was machen eigentlich die älteren Menschen den ganzen Tag, die geistig noch fit sind, aber körperlich eingeschränkt? Die ihr ganzes Leben lang versucht haben, niemandem zur Last zu fallen und nicht gelernt haben, für sich selbst Spaß, Abenteuer und Befriedigung zu suchen?

Und was ist mit den Menschen, die noch keine Senioren sind, aber trotzdem eine sinnvolle Beschäftigung suchen, die sie zuhause verrichten können?

Für sie gibt es jetzt KunstTherapie to go© von Jule Pfeiffer-Spiekermann

KunstTherapie to go© ist ein neues Behandlungskonzept, dass nach einer einjährigen Erprobungsphase jetzt an den Start geht.

Mit max. 4 „Arbeitsaufträgen“ im Monat werden Menschen ans kreative Arbeiten herangeführt, selbst, wenn sie sich künstlerisch nicht für begabt halten; ein Interesse am kreativen Tun reicht aus, um zu erleben, dass:

• die Zeit schneller vergeht, 

• man abgelenkt ist von Schmerzen oder Sorgen, 

• man etwas lernt und sich entwickeln kann,

• man sich im Austausch mit der Kunsttherapeutin an neue Ziele und Aufgaben heranwagen kann.

Diese Entwicklungsmöglichkeiten, häufig nach längeren Phasen von Stagnation und Ereignislosigkeit, sind das, was das Leben reizvoll und spannend macht.

Nach einem telefonischen Kennenlernen und der Zusendung eines Starterpakets mit Material und einem Skizzenbuch für die ersten Aufgaben, treten Therapeutin und KlientInnen in einem regelmäßigen Austausch, in dessen Verlauf sich immer mehr ein persönlicher, kreativer Schwerpunkt herausbildet. Dazu werden die Arbeitsergebnisse von den Klienten mit dem Smartphone fotografiert und z.B. mit WhatsApp versendet.

Hier die beispielhafte Geschichte einer alten Dame:

Die 88-Jährige kann nicht mehr allein das Haus verlassen. Sie lebt für sich in ihrer Wohnung. Das schafft sie gerade noch. Das Essen wird ihr gebracht. Der Fernseher, Zeitschriften und Bücher sind ihre „Unterhaltung“.
Dann kommt sie mit dem Projekt KunstTherapie to go © in Kontakt. Telefonisch wird sie beraten.
Nie hat sie Kunstunterricht gehabt. Sie wagt sich an erste kleine Schritte, hat etwas zu tun, muss „Hausaufgaben“ erledigen, wird über das Telefon gelobt, ermutigt, herausgefordert. Immer wieder ist sie in Kontakt mit der Kunsttherapeutin.
Ihre Ergebnisse sendet die alte Dame über WhatsApp der Therapeutin zu. Die Enkel haben der Oma dazu Anleitung gegeben. Die Rückmeldungen stärken die alte Dame. Die Umgebung merkt, dass sie auflebt. Plötzlich ist da mehr in ihrem Leben als bisher.

Nach einem Jahr malt sie täglich. Nicht weil sie „Hausaufgaben“ hat, sondern weil sie selbst es will, nicht nur weil sie bewundernde Rückmeldung bekommt und auch einmal eines ihrer kleinen Bilder verschenken kann. Nein, sie tut es, weil sie wieder eine Aufgabe und Herausforderung gefunden hat, die sie erfolgreich bewältigen kann.

 

Weitere Informationen über dieses einzigartige Projekt von Jule Pfeiffer-Spiekermann finden Sie unter www.mindmap-atelier.de

Voll Normal?! Workshop über den Umgang mit pubertierenden Jugendlichen

Sie sind 12, 13, 14 Jahre alt und keine Kinder mehr, aber auch noch lange nicht erwachsen. Alles ändert sich plötzlich, sowohl in der körperlichen Entwicklung wie auch in der Seele der Heranwachsenden – manchmal so schnell, dass weder die Kinder noch ihre Eltern mitkommen. Wie sollen Eltern mit dem „Heiß und Kalt» der Pubertät umgehen, wann ist es wichtig, da zu sein, wann sollte man sich zurückhalten? Was ist denn »normal«?

Termine auf Anfrage

Veranstaltungsort:  Kursräume Pasing Pippingerstr. 49, München

 

Bitte meldet euch bei mir an:

Tel  089 80917091 oder per mail an anette.frankenberger@online.de

 

Teilnahmegebühr:

€ 60.- pro Person, € 100,- für Elternpaare

The Power Of Listening – warum zuhören so wichtig ist?

Echtes ruhiges Zuhören ist nicht leicht. Aber wir sollten es unbedingt lernen: Volle Aufmerksamkeit könnte der Schlüssel zur Lösung der meisten kleinen und großen Konflikte sein. Hier finden Sie einen schönen Artikel zum Thema Zuhören und darin eingebaut auch einen wichtigen TED Beitrag zum selben Thema von William Ury.

“Human” – ein Film von Yann Arthus-Bertrand

Das ist der anrührendste Film, den ich seit langem gesehen habe und ich finde gerade in diesen Zeiten sollten wir uns diese Inhalte immer wieder ins Gedächtnis und ins “Herz” rufen (auf YouTube gibt es davon ingesamt 3 Teile).

Kinder liebevoll begleiten

Kinder liebevoll begleiten in ihrer körperlichen und sexuellen Entwicklung

Ein Ratgeber der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für Eltern zur kindlichen Entwicklung vom 1. bis zum 6. Lebensjahr zum Thema:
Körperwahrnehmung und körperliche Neugier kleiner Kinder

Inhalt:
Die Broschüre beschreibt die Entwicklung des Kindes anhand beispielhafter Situationen in den verschiedenen Altersphasen. Sie enthält Hinweise, wie Eltern auf die Fragen ihrer Kinder reagieren können und es in seinem Körpergefühl, seiner Bindungs- und Liebesfähigkeit fördern und begleiten können. Wichtige Aspekte wie Schamgefühle und Grenzen werden ebenso angesprochen wie die Rolle der Medien und der Schutz vor sexuellen Übergriffen.

http://www.bzga.de/infomaterialien/sexualaufklaerung/liebevoll-begleiten/

 

Untreue – neue Perspektiven

Untreue ist der ultimative Betrug. Aber muss es so sein? Die Beziehungstherapeutin Esther Perel untersucht, warum Menschen betrügen und enthüllt, warum Affären so traumatisch sind: weil sie unsere emotionale Sicherheit bedrohen.

In der Untreue sieht sie aber auch etwas Unerwartetes – ein Ausdruck von Sehnsucht und Verlust. Ihr Beitrag ist in Muss für jeden, der jemals betrogen hat oder betrogen wurde, oder der einfach ein neues Verständnis für die Dynamik in unseren Beziehungen haben will.

 

Neuer Workshop: Gute Kommunikation für Paare

Unsere Themen sind:
  • Warum sind wir oft so verletzend und garstig miteinander?
  • Zuhören und fragen lernen
  • Ich-Aussagen üben und Bewertungen vermeiden
  • die Eigenverantwortung für die Qualität der Beziehung erkennen
  • Wohlwollen und Wertschätzung wieder zum Ausdruck bringen
Datum: im Herbst 2018 – genaues Datum wird noch bekanntgegeben
Ort: Kursräume Pippingerstr 49, München-Pasing
Kosten: € 120,- pro Paar
Workshopleitung: Anette Frankenberger und Klaus Meilinger
Wir freuen uns auf euch!

Geheimnisse der Liebe: Ist kein Sex denn auch eine Option?

In allen andern Lebensbereichen wollen wir uns entwickeln, nur die Sexualität soll bleiben, wie sie anfangs war. Paartherapeut Ulrich Clement im Interview über Sackgassen der Liebe im Alter und die besten Strategien zu ihrer Vermeidung.

http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/geheimnisse-der-liebe-kein-sex-ist-auch-eine-option-ld.12616

 

 

Die Kunst des Lebens

Neu im Shop: Die Kunst des Lebens (Abschrift eines Vortrags zum Gratisdownload)

Als Begrüßungsschmankerl zur Eröffnung der neuen Homepage könnt ihr euch einen meiner Vorträge als pdf herunterladen!

Im Sommer 2007 war ich als einzige Praktikerin zwischen lauter Theologen und Wissenschaftlern in Bad Herrenalb in die Evangelische Akademie eingeladen und habe dort diesen Vortrag gehalten.

Viel Spaß beim Lesen!

Kinder haben ein Recht darauf, wütend zu sein

Auch kleine Kinder haben ein Recht wütend zu sein..

Warum erwarten wir von Kindern, dass sie immer fröhlich sind? Auch kleine Kinder haben Bedürfnisse und Gefühle, die nicht immer nur positiv sind. Da sie sich nicht oder noch nicht richtig mitteilen können, bleibt ihnen nur Quengeln, Weinen und Schreien, um ihre Gefühle kundzutun.

Ein Artikel aus der Zeit Nr. 2 vom 6.Januar 2016 von Verena Friederike Hasel, den ich ausgesprochen lesenswert finde:

Heul doch